Hallo Robbi,

Kenne diese Art von Server nicht, i5 ist eine Intel Architektur, i7 ist schneller. Wenn der Server eher viele Datenmengen speichern muss, und weniger rechnen muss, ist dies sicherlich ok. I7 ist halt nicht nur schneller, sondern auch teurer.

Mirroring und Striping ist sicherlich ein professioneller Ansatz. Ein Architekturdokument, wie besprochen, würde Details zu diesem setup aufzeigen.

WD 1x1TB gespiegelte Boot Festplatte macht man in der Informatik - für eine richtige Spiegelung benötigt man jedoch 2 Festplatten. Hier wird eine Kopie irgendwohin gespiegelt, wahrscheinlich auf die Datenpartition. Kenne diesen Ansatz nicht, und würde für eine weitere boot Festplatte tendieren.

WD 4x 2TB ist sicherlich die Datenpartition. Mit RAID5 würde man 3x2TB=6TB Daten zu Verfügung haben, mit RAID10 weniger. Müsste hier ein Architekturdokument mit den entsprechenden Angaben benötigen, um Details sehen zu können.

Power Supply und Netzwerkkarten sind nicht redundant ausgelegt, könnte man sich überlegen - dies sollte nicht allzu preisrelevant sein.

Die Serverlizenz beinhaltet 5 Clients und Hyper-V. Ist dies einfach ein Standard Offering, oder wird auch virtualisiert?

Fazit: Server im unteren Preissegment, mit wenig Redundanzen. Fällt ein Teil aus (Netzwerkkarte, Powersupply) muss der Techniker kommen.

Fazit LAP1, LAP2: Ein "kleiner", und ein "mittlerer Laptop. Sicherlich für den Normalgebrauch gut - LAP1 wahrscheinlich preisoptimiert. Ich würde versuchen so wenige wie möglich unterschiedliche Rechnertypen zu verwenden. Eher 2xLAP1 oder 2xLAP2, als ein Mix. Fallt einer aus, könnte der andere einfach herhalten. Auch ist die Konfiguration gleich, so dass man auch mal vergleichen kann, wenn etwas nicht stimmt.

Fazit NAS: 2x2TB RAID1 ist optimiert für schnellen Zugriff. Du hat 2TB Daten zu Verfügung. Je nach RAID Level des Server RAIDs (4x2TB, netto 4TB mit RAID1) ist dies zu klein ausgelegt. 3x2TB RAID5 würde 4TB Daten netto bereitstellen und mit RAID5 Kapazitätsoptimiert sein. Wenn Server und NAS durch das Internet getrennt sind muss das NAS sicherlich nicht hinsichtlich schnellen Datenzugriff optimiert sein, das Internet ist ja hier der limitierende Faktor. Den Ansatz mit 2 NAS finde ich gut (eines in der Praxis, eines privat, wenn ich die Menge richtig interpretiere)

Fazit Mon: 19" - willst Du Deine Patienten mit Daumenkinos unterhalten - sogar ich in meinem kleinen Arbeitszimmer habe einen 23" Monitor. Oder ist dies lediglich ein Monitor zur Verifikation des Servers?

Fazit Firewall: kenne mich hier nicht aus. Wichtig ist dieser, gut, habt Ihr dran gedacht. Wer kann diesen bedienen (verifizieren, ob alles gut ist)?

Ich wollte mich auch ein wenig auf der www.netmedic.ch Internet Seite hinsichtlich des Anbieters informieren - diese ist offensichtlich jedoch noch nicht aufgesetzt. Ich gehe davon aus, dass Du die Firma kennst. Dies ist vor allem für den Support wichtig.

Fazit Support: Nicht im Offering inbegriffen. Du hast im Server lediglich eine 3 Jahres Vorort Garantie im Fehlerfall. Dies ist eine rein reaktives Support Modell und bietet nur Hilfe bei Hardware Defekten, welche Du erkennst und meldest. Ich würde mich an Deiner Stelle um einen proaktiven Support Vertrag erkundigen. Dieser würde eine Wartung der Server beinalten, ein Techniker würde in definierten Abständen (e.g. monatlich, oder quartalsweise) vorort kommen, und die Konfiguration verifizieren. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Du Zeit und Musse dafür hast, einen Fehler in einem RAID System abzufangen, einen absehbaren Festplattenfehler zu erkennen, oder das ordnungsgemässe Spiegeln der Daten zu beurteilen.

Bitte frag doch auch noch nach, welcher Art von Dokumentation mit der Installation abgegeben wird. Wenigstens ein Architektur Dokument solltest Du haben, aus welchen die Komponenten, deren Verwendung, und die Datenwege ersichtlich sind. Im Fehlerfall ist es sehr hilfreich auf einem Stück Papier sehen zu können, wie das System aufgesetzt ist.

Hoffe dies hilft,

Grüsse, Ralph